Sonntag, 26. Februar 2012

Schnäppchen und Zensur bei Amazon: Geburtshilfliche Übungspuppe

Hackfleischfrau, du hast ausgedient. Deine Konkurrenz stellt sich vor:

Sie wiegt neun Kilo, "fühlt sich (...) realistisch an und verhält sich während der Übung realistisch. Bei der Entwicklung wurde besonderer Wert auf die Darstellung der (...) wichtigen Details gelegt. So hat z.B. die Vulva nicht nur eine vorgefertigte Öffnung, sondern dehnt sich (...) wie eine echte Vulva."

Wer kann da widerstehen? Okay der Preis von knapp 25.000 Euro ist heftig, aber...

Nein, im Ernst: Die Übungspuppe dient nicht zum wie auch immer gearteten Vergnügen, sondern der medizinischen Ausbildung. Produktbeschreibung und Fotos sind trotzdem der Wahnsinn. Das schlug sich auch schnell in den Kundenrezensionen nieder. Aber...


Offenbar hat Amazon aufgeräumt, denn noch vor zwei Tagen war dort unter anderem zu lesen, dass ein Kunde mit Hilfe der Puppe lernte, wieder "zurück" zu kriechen und sich nun im Mutterleib ein schönes Leben macht. Die offensichtlich nicht ernst gemeinten Kommentare sind nun leider verschwunden, übrig blieben nur mehr oder minder subtil augenzwinkernde wie der von User Joroka: "Auch für Gynäkologen wärmstens zu empfehlen."

Wer zum Geburtshilfe-Profi geworden ist, darf dann gleich mit noch mehr Produkten aus der Amazon-Kategorie "Küche & Haushalt" weiter üben: etwa mit dem Prostatauntersuchungs-Simulator oder, für den kleinen Geldbeutel, dem Vasektomie-Modell.


Könnte doch nur jeden Tag Weihnachten sein.

Der seltsame Moment (3)

Der seltsame Moment der Erkenntnis, dass deine Ohrhörer gar nicht kaputt sind, sondern nur mal entschmalzt werden mussten.

Samstag, 25. Februar 2012

Samstagnachmittagmusik: DJ Supreme - Tha Wildstyle

Manchmal ist es lustig: Aus dem Nichts denkt man einen Song, den man "damals" abgefeiert, in Dauerschleife gehört und auf Maxi-CD besessen hat. Dann sucht man ihn auf YouTube und stellt fest, was das doch für unfassbare Scheiße ist.

Aber da müssen wir jetzt durch!



Witzig auch: Vom... äähh... "Text" verstehe ich heute immer noch kein Wort.

Sonntag, 5. Februar 2012

Eichhörnchen im Schnee

Der Berliner Volkspark Hasenheide ist ein Drogen- und Tierchenparadies. Mir ist ja an Letzterem mehr gelegen: Von meinem Wohnzimmer bzw. Balkon aus habe ich einen wunderbaren Blick auf Ponys, Lamas (!) und - am tollsten - wild tobende Eichhörnchen!

Eine Eichhörnchen-Sichtung wird zumeist von dem Ausruf "EICHHÖRNCHÄÄÄÄÄÄN!" kommentiert, egal ob noch jemand in Hörweite ist oder nicht.

Die Hasenheide-Hörnchen sind besonders unscheu - entweder, weil sie Menschen gewohnt sind oder immer mal am im Gebüsch versteckten Dope knabbern. Und so begab es sich, dass ich bei der Winterwanderung heute über ein hörnchenhaftes Trio gestolpert bin.

Zwei Eichhörnchen saßen mit diversen Vogel-Tieren da und knusperten vor sich hin - ein drittes wollte mitmachen, durfte aber nicht und wurde direkt von seinen Kollegen verscheucht.

Bis auf zwei, drei Meter konnte ich mich heranpirschen und die Plüschs foto- und videografisch festhalten. Süüüüüüüüüüüüüüüüß :-)

Und ja: Heute ist Niedliche-Dinge-Blog-Tag. Haters gonna hate.






video



Es ist so flauschig!

Metal [Herz] Katzen

Frei nach der Reklame aus Funk und Fernsehen:

Meine Katze liebt Metal. Und ich metal meine Katze.

via 9Gag

True story.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Shit people say

Ein großer Internet-Spaß sind seit kurzem Videos zum Thema "Shit people say". Los ging´s mit "Shit girls say", welches die Rahmenbedingungen festlegt: Schnell aneinander geschnittene Sätze, die nur von Mädchen stammen können.

Oder eben von Kerlen, Programmierern, Single-Frauen, Niemandem... Eine schöne Sammlung gab es heute auf Herms Farm, auf die ich hiermit einfach verweisen möchte. Mit dem dringenden Hinweis, auch die Empfehlungen in den Kommentaren zu beachten!

Zwei Favoriten muss ich hier dann aber doch fix selbst loswerden:

Shit Project Managers say:



Shit New Yorkers say (insbesondere unter dem von Herms Farm betonten Aspekt, dass das so *eigentlich* auch aus Berlin stammen könnte):


Ich hasse Touristen.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Viva Franconia

Die Coburger Band Obscura Religio hat eine Metal-Hymne auf das schöne Frankenland geschrieben. Beziehungsweise umgeschrieben: Aus 'Primo Victoria' von Sabaton wurde 'Viva Franconia'.

Nüchtern betrachtet vollkommen furchtbar, aber zum nüchternen Betrachten ist der Song wohl auch nicht gemacht. Von daher: Krüge hoch!


Darauf ein Ahornberger.

"Tritt ein in das Land, das Franconia genannt."