Sonntag, 18. Dezember 2011

Sonntagmorgenmusik: Opeth - Häxprocess



When words can't win her
There is nothing to do

Mittwoch, 14. Dezember 2011

McDonald's vs Burger King vs Mobbing

Burger King begeistert seit einigen Jahren mit männlicher Werbung: Feuer, Fleisch, markige Sprüche und die altehrwürdige Mancademy. Was McDonald's jetzt werbetechnisch aus dem Hut zaubert, hat aber einen ganz anderen Charme.

In dem viralen McDonald's Spot wird die Konkurrenz Burger King ganz schön gedisst. Auf sehr humorvolle Art und Weise.

Auf die Haben-Seite von Burger King könnte man dafür schreiben, dass es sich für Mobbing-Opfer eignet.



via Internetworld

Omnomnom.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Ein Abend mit einer Frau. Und einem 18-Jährigen. Und Drogen.

Manchmal braucht es nicht mehr als ein aromatisches Glas Glenlivet (18 Jahre), eine fröhlich blubbernde Shisha (Suchtmittel mit Stil) und Anne Clark.

The Healing


Our Darkness


The Sitting Room


Sleeper In Metropolis


Waiting (auch auf Stromberg in etwas über einer Stunde)





These are just words from the void of wanting
Externalized in melody and chanting


PS: Um meinen Ruf nicht völlig zu zerstören: Gestern hab ich Heaven Shall Burn gehört. Voll laut. War nur zu faul zum Bloggen. Echt jetzt!

Sonntag, 11. Dezember 2011

Heißer als die Sonne

via http://www.petapixel.com


Kein todbringendes Virus, kein Mutantenhirn, kein deformierter Todesstern oder Dalek-Raumschiff. Das Foto zeigt eine Atomexplosion, weniger als eine Millisekunde nach der Detonation.

Der atomare Feuerball hat zu diesem Zeitpunkt einen Durchmesser von 20 Metern und ist dreimal heißer als die Sonne.

So schön kann Zerstörung sein.

Und den postatomaren Soundtrack liefern Iron Maiden und Linkin Park. (Ja, ich erwähne beide Bands in einem Satz ohne rot zu werden)

Iron Maiden - Brighter Than A Thousand Suns



Linkin Park - The Catalyst



In diesem Sinne: schönen Sonntag noch.
We will burn inside the fires of a thousand suns.

Sonntagmorgenmusik: Nightwish - Song Of Myself


What is left for encore
Is the same old dead boy's song
Sung in silence.



An obese girl enters an elevator with me.
All dressed up fancy, a green butterfly on her neck.
Terribly sweeet perfume deafens me.
She's going to dinner alone.
That makes her even more beautiful.

Samstag, 10. Dezember 2011

The Amazing Spider-Man: The Amazing Poster!

Emma Stone
(c)Gerald Geronimo, http://www.flickr.com/photos/g155/5965813109/
Anfangs habe ich (wie es meine Art ist) wüst geschimpft, als bekannt gemacht wurde, dass der nächste 'Spider-Man'-Film ein Reboot werden würde. Warum, wo doch mit den ersten drei Filmen eine tolle Story und Charaktere etabliert wurden und Kirsten Dunst mitspielt(e)?

Mittlerweile habe ich mich mit dem Gedanken angefreundet, sehe die Vorteile und Möglichkeiten und freue mich auf Emma Stone als Gwen Stacy.

Worauf ich aber hinauswollte: Zum Spider-Man-Reboot ist ein neues (ich glaube: das erste) Poster aufgetaucht. Und: ES IST SO FETT!

© Sony Pictures/Columbia Pictures
Der Trailer ist schon eine Ecke älter, aber ebenfalls SO FETT, dass ich ihn hier nochmal zeigen möchte. Die letzten 30 Sekunden, in denen man aus der Egoperspektive Spider-Man über die Straßen fliegen sieht... sind... sind... sind... SO FETT!



Batman muss sich 2012 warm anziehen.

Samstagmorgenmusik: Mr. Oizo - Douche Beat

Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere an den 'Flat Beat', jenen House-Hit aus den Neunzigern, zu dem das gelbe Plüschvieh "Flat Eric" derbe abrockte. Nun, der Mensch dahinter macht noch immer Musik: STADE 2 heißt das aktuelle Album von Mr. Oizo alias Quentin Dupieux.

Und wie man so liest ist das neue Album von Mr. Oizo noch eine ganze Ecke spezieller und anderser als 'Flat Beat'. Melodien im klassischen Sinne sind ebenso selten wie durchgehende Rythmen oder andere Merkmale, anhand derer man "Musik" charakterisiert. Mehr so eine Geräuschansammlung. Durch die paar auf Youtube verfügbaren Songs lässt sich das schnell verifizieren.

Klingt doch, als wäre Mr. Oizo perfekt für einen Samstagmorgen. Frohes Wachtanzen zu 'Douche Beat'!



Und weil es so schön ist, noch ein Bonustrack: 'France 7' von Mr. Oizo:

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Nur an richtig coolen Tagen

... werden früh um 10 Uhr drei Meter neben deinem Kopf Löcher in Metall gebohrt.

Tatwaffe

Und nur, wenn das Raum-Zeit-Kontinuum, das Schicksal, das Fliegende Spaghettimonster o.ä. es *richtig* gut mit dir meint, ruft danach die Autowerkstatt an und erzählt etwas von defekten Bremsen und 360 Euro.

Mach´s gut, schöne Welt. Ich hör jetzt nur noch die neue Nightwish.

Dienstag, 29. November 2011

Die Föderation schlägt zurück

Vor etwa zwei Wochen berichtete ich, wie ein bislang im Verborgenen tobender Krieg auf eine neue Ebene gebracht wurde: Star Trek und Star Wars bekämpfen sich, personifiziert durch Enterprise-Captain A.D. William Shatner und Carrie "Prinzessin Leia" Fisher.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis Shatner auf den verbalen Gegenangriff von Fisher antwortet. Nun ist es soweit.

Der ehemalige Captain Kirk reitet vor allem auf der Nicht-mehr-ganz-Bikini-Figur von Carrie Fisher herum und protzt mit seinen Muskelbergen, betont aber auch noch einmal: Star Wars hatte die Special Effects, Star Trek die Stories und Charaktere.

Es ist... alles... sehr... sehr... sehr bizarr. Aber seht selbst, während ihr euch schon mal auf die nächste Runde der epischen "Star Trek vs Star Wars"-Schlacht vorbereitet:

Montag, 28. November 2011

Die Soft Kitty aus Big Bang Theory

Ich hoffe ja insgeheim, dass der Weihnachtsmann (formerly known as Christkind) heimlich mitliest. Weil: gerade geht es mir zwar (wieder) gut, aber die nächste Erkältung kommt bestimmt.

Und wer singt mir dann ‘Soft Kitty’ vor? Penny sicher nicht. Also: Her mit der Plüsch-Kitty!


Soft Kitty,
Warm kitty,
Little ball of fur.
Happy kitty,
Sleepy kitty,
Purr purr purr.

Montage...

... sind manchmal seltsam.

Sonntag, 27. November 2011

Neuer Dönermord in Neukölln: Opfer zerteilt und aufgespießt

Tatort Neukölln.

Im Berliner In- und Problembezirk Neukölln trug sich ein erneuter Dönermord zu. Die Täter rissen das Opfer augenscheinlich in Stücke, bevor sie die Überreste auf einem Zaun aufspießten. "Vermutlich um zu zeigen: 'Schaut uns an! Wir haben die Überreste auf einem Zaun aufgespießt'", heißt es von Seiten der Polizei.

Details über die Herkunft des Döneropfers und der Dönertäter liegen nicht vor. Die Polizei erhofft sich durch die Veröffentlichung des Tatortfotos (s.u.) Hinweise aus der Bevölkerung oder zumindest ein paar mehr Pageimpressions.

Na Mahlzeit.

Nur ein toter Döner ist ein leckerer Döner.

Gehirn ist Liebe

Manchmal liebe ich mein Gehirn.

Im aufwachenden Halbschlaf fiel mir wie aus dem Nichts ein, wo seit Monaten vermisste, schon längst abgeschriebene Videoaufnahmen gelandet sein könnten: Auf einer externen Festplatte, in einem Unterordner namens "_temp".

Danke, Gehirn. Heute werde ich besonders gut zu dir sein.

Wobei: Warum hast du Scheißer die Aufnahmen erst dort versteckt!?

Samstag, 26. November 2011

Wasserwerfer gegen gewaltbereite Polizisten (via @castorticker)

Ganz groß!

Hihi, Wasserwerfer gegen gewaltbereite Polizisten:  on Twitpic
Klick mich!

Folgen lohnt sich.

Samstagmorgenmusik: Boy - Little Numbers

Was fröhliches zum Wachwerden und Klarkommen an diesem Samstag"morgen": Die Mädchen von Boy fahren U-Bahn, rennen am Strand, klatschen in die Hand und hoffen auf sieben 'Little Numbers'.

Ich empfehle: 4 8 15 16 23 42 mit Zusatzzahl 19.

Donnie Darko: Eine Lobhymne

"Ich hoffe, ich kann befreit durchatmen, wenn das Ende der Welt gekommen ist."

'Donnie Darko' ist einer dieser Filme, die ich beinahe zehn Mal gesehen habe und immer wieder neu fasziniert bin. Neue Details sind zu entdecken, Altbekanntes mit neuen Augen zu sehen oder einfach noch tiefer zu verinnerlichen. Die Magie des Films nimmt nicht ab, sondern wächst immer weiter. Eine Liebesgeschichte, ein Familiendrama, eine Satire, einer der goßartigsten Fantasy-Filme überhaupt.



Unaufgeregt und mit symapthisch sarkastischem Unterton wird vom nahenden Ende der Welt erzählt. Nur der psychisch labile 16-jährige Donnie ahnt von der Bedrohung, nachdem ihm ein Fremder im Hasenkostüm davon erzählt und ihm aufträgt, in großem Stil zu randalieren. Zu schön um wahr zu sein.

Auch die Besetzung ist Gold: Jake Gyllenhaal war noch nicht auf den Brokeback Mountain gestiegen, das Weibliche-Hauptrollen-Trio aus Jane Malone, Drew Barrymore und Maggie Gyllenhaal ist supersüß, Patrick Swayze hortet Kinderpornos und Mary McDonnell ahnt noch nicht vom Angriff der Zylonen.

Und dann natürlich die faszinierende Zeitreise-Thematik um das instabile Tangentenuniversum und das irre Buch 'Die Philosophie der Zeitreise'. Das Hirn verknotet sich, und doch macht jedes Detail Sinn (wenn man mindestens vierdimensional denkt) und führt von der ersten Filmminute zum dramatischen Finale hin. Deus ex machina.



Es existieren zwei Versionen des Films. Der Director´s Cut geht detaillierter auf die Zeitreisetheorien ein und erzählt 'Donnie Darko' runder als die kürzere Kinofassung. Sieben Jahre nach dem Original erschien außerdem eine "Fortsetzung" ohne Beteiligung von Regisseur und Autor Richard Kelly. Ich möchte sie gar nicht sehen.

'Donnie Darko' ist 'Lost' auf zwei Stunden komprimiert - und mit einem richtigen Ende. Außerdem war der Film eine gar nicht mal so kleine Inspiration für ein Drehbuch, dass ich selbst als Projekt im Studium geschrieben habe. Wurde eine 1, eh klar ;-)



Achja, eins noch: Cellardoor.

Freitag, 25. November 2011

Katatonia - Evidence

Soeben stelle ich fest, dass ich DEUTLICH zu wenig Alben von Katatonia mein Eigen nenne.

Hallooooooooo, Christkind!

Mittwoch, 23. November 2011

Einer der schönsten Filme aller Zeiten...

... ist für mich 'V For Vendetta'.

Nicht allein wegen der Story um Verschwörung, Revolution, Rache und Freiheit.

Nicht allein wegen der Kraft der Bilder.

Nicht allein wegen der zur Perfektion geschliffenen Dialoge.

Nicht allein wegen der polit-philosophischen Ansätze.

Nicht allein, weil voll cool Sachen explodieren.

Nicht allein wegen der Guy Fawkes-Maske oder gar Natalie Portman.

Sondern weil mich diese Szene um "Valeries Brief" auch nach dem (geschätzt) sechsten Mal sehen immer noch dezent zu Tränen rühren kann:



So, jetzt aber genug rumgeschwult. Musste ich nur gerade mal loswerden, wo der Film überraschend auf RTL2 lief.

Sonntag, 13. November 2011

Star Trek vs Star Wars (starring William Shatner und Carrie Fisher)

A long time ago in a galaxy far, far away...

Science Fiction-Nerds liegen sich mindestens seit Erstbevölkerung der Erde bei einer Frage ganz speziell in Haaren: Star Trek oder Star Wars?

Ich bin ja für beides, weil man ja Äpfel nicht mit Birnen vergleicht, nur weil beide Öbste im Weltall niemanden schreien hören. Jetzt entflammt die Diskussion aber erneut - und zwar auf höchster Ebene!

William Shatner höchstselbst schoss zuerst: Der Enterprise-Captain a.D. erklärt in einem Interview (Video unten), wie viel besser Star Trek sei und dass Star Wars vor allem von seinen Effekten lebe - in seiner unnachahmlich ironischen Art und Weise. Wenn er so weiter macht (an dieser Stelle möchte ich auch nochmal an 'Bohemian Rhapsody' erinnern) adoptiere ich ihn als meinen Opa.

Die Antwort auf den den Shatnerschen Angriff liefert Carrie Fischer - besser bekannt als Prinzessin Leia und für so manchen von uns die erste große Liebe, bevor ihre "Mutter" Natalie Portman diesen Herzensplatz besetzte. Das Video findet ihr ebenfalls unten.

Wie der Krieg der Sternen-Stars fortgesetzt wird und wer siegreich aus der Schlacht hervorgeht, steht... ähämmm... in den Sternen. Ich hoffe jedenfalls auf ein paar weitere Runden und baldigen Einsatz von Laser- und Phaser-Waffen.



Nicht witzig.

Montag, 7. November 2011

TAZ-Video: Was Facebook über dich weiß

"Was Facebook über dich weiß" ist kein Geheimnis. Großteils. Jeder hat die Möglichkeit, sich bei Facebook darüber zu informieren, welche Daten über einen selbst vorliegen.

Die TAZ hat dazu ein unaufgeregtes und nüchternes, gerade dadurch aber beeindruckendes Video ins Netz gestellt: User "Max" fordert von Facebook seine Daten an und erhält ein PDF mit über 1000 Seiten.



Wann du dich wie lange wo einloggst ist ebensowenig ein Geheimnis wie der Inhalt deiner Fotos und deiner Mails - selbst wenn du sie löschst. Hm.

Mittwoch, 2. November 2011

Feuer auf der Titanic

Es brennt bei Titanic. Das endgültige Satire-Magazin postet eine Reihe von Möchtegern-Mohammed-Darstellungen, weiß sich aber gegen Anschläge aufgebrachter Islamisten zu wappnen.

Anstatt echter Angriffe auf die Titanic-Redaktion zu verüben, dürfen die sich nämlich online abreagieren. Im Header prangt ein virtueller Molotow-Cocktail...


 ... der nach einem Klick ein schönes Feuer mit romantischen Knister-Geräuschen entzündet.


So schön kann Cyber-Terrorismus sein.

Heaven & Hell

For every moment of truth
there´s confusion in life.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Das beste Musikvideo aller Zeiten (2) - The Grand Rapids LipDub

Habe ich nicht neulich erst William Shatners 'Bohemian Rhapsody' zum besten Musikvideo aller Zeiten gekürt? Sorry, Captain, aber Sie müssen sich den Thron nun leider teilen!


The Grand Rapids LipDub schlägt alles dagewesene in Sachen Awesomeness und Größe. Knappe zehn Minuten Spielzeit, Hubschrauber, Feuer, Motorräder, 5.000 Darsteller - und kein einziger Schnitt. Weltrekord!


Die Stadt Grand Rapids antwortet damit auf einen Artikel der Newsweek, in dem sie als sterbende Stadt dargestellt wurde. Sieht im Video nicht so aus. Schlicht fantastisch!

Montag, 24. Oktober 2011

Festival Of Lights 2011

Ich kann nicht fotografieren. Habe keine Superkamera. Das neu erworbene Stativ genügt auch nur so mittelhohen Ansprüchen. Fotonachbearbeitung mache ich auch eher so nebenbei als in stundenlanger Kleinstarbeit.


Trotzdem sind einige der Bilder, die ich am Festival Of Lights 2011 in Berlin geschosse habe, gar nicht mal sooo mies geworden. Ein paar sind sogar dabei, die mir richtig gelungen sind. So für meine Verhältnisse.

Mal habe ich mit Langzeitbelichtung experimentiert, mal eine Belichtungsreihe zu HDR-Bildern zusammengefügt.



Manchmal macht Fotografieren halt doch Spaß - die Objekte müssen nur schön ausgeleuchtet sein und dürfen sich nicht bewegen ;-)

Das Ergebnis meines Festival Of Lights-Ausflugs findet ihr bei Flickr.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Das beste Musikvideo aller Zeiten? William Shatner - Bohemian Rhapsody

William Shatners aktuelles Projekt sorgt schon seit geraumer Zeit für nervöse Zuckungen: Der ehemalige Star Trek-Captain arbeitet auf seinem neuen Album SEEKING MAJOR TOM mit verschiedenen Musiker-Größen wie Zakk Wylde zusammen und versucht sich in seinem ureigenen Stil an Rock-Klassikern.

Das vorab veröffentlichte 'Iron Man' war schon ein besonderes Schmankerl für Menschen mit ganz speziellem Humor. Zu Queens 'Bohemian Rhapsody' ließ William Shatner nun ein Video drehen, zu dem jedes weitere Wort verschwendet wäre. Unfassbar, unvergleichlich, unvergesslich. "Holy Shatner!"

Dienstag, 18. Oktober 2011

Hass für 10 Cent

Das "etwas andere Restaurant" zieht den Unmut der Deutschen auf sich. Es würde mich kaum wundern, wenn die Bild morgen titeln würde:
Ich hasse es!
Auf Facebook schlägt McDonald`s gerade blanker Hass entgegen - was deutlich lustiger ist als die parrallel laufende neue Simpsons-Episode. Gut, das ist nicht sooo schwer. Aber sehen wir uns erstmal an, was auf der Facebook-Seite von McDonald`s Deutschland so abgeht.
  • mach chickenburger und cheeseburger billiger!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! bitte man wir können uns nciht immer alles so teure leisten
  • sauber !! ein salatblatt mehr und 2 buchstaben für 30 cent, fick dich apple, fick dich mc donalds und FICK DICH coca cola ;)
  • DU HUUUREEEENSOOOOHN!!!!!!! REIS MIR DOCH GLEICH MEIN HERZ RAUS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
  • Wer drückt hier "Gefällt mir" ?? Hallo?  
  • Wtf. Ich kauf keinen mehr. Unverschaemtheit wiedermal!!!!!!!!!!! 
  • Um es gewählt auszudrücken, hier meine Meinung: In$ KnIe IhR MotHeRfUcKeR
  •  ich bin entäuscht und zutiefst verletzt !!! dank EUCH hab ich jetz schlechte laune! ich habe sozusagen FÜR mcdonalds gelebt, der einzige sinn des lebens dank 10 cent zerstört!
"Was geht da ab?", fragt man sich als vernunftbegabter Mensch. Und die Lösung liefert McDonald`s natürlich direkt:

"Um (...)gleichbleibend hohe Qualität gewährleisten zu können, müssen wir den Preis für den Chickenburger leicht erhöhen. Ab morgen kostet er 1,10 €."

Scheiße auch! 10 Cent mehr für einen Chickenburger! Kein Wunder, dass Burger-Deutschland rebelliert. Zumal die Argumente schlagend sind:
  • 10Cent sind schließlich 10% Preissteigerung - Das ist mehr als die Inflation! Da bleibt dann echt nur noch der Cheesburger
  • Es geht sich nicht um die 10 ct, es geht sich ums Prinzip. Mäckes wird immer teurer und das für Essen, wo man 2 Stunden später wieder Hunger hat. Irgendwann kann sich keine Sau mehr Mäckes leisten!
  • wegen den 10 cent !ihr habt so viele kunden!auf 100 euro am tag in gesamt deutschland kommts auch nich an!also bitte lasst ihn bei 1€!
  • wenn ich nur 2 euro in der schule hab kann ich mir jetzt keine 2 chickenbuirger mehr leisten
Da soll nochmal einer sagen, McDonald`s Kunden würden alles fressen, was ihnen vorgesetzt wird. Der mündige Burger schluckt nicht alles. Occupy McDonald`s!

Montag, 10. Oktober 2011

Wie (m)ein Gehirn (nicht) arbeitet

Die Comics auf The Oatmeal verstehen es ja sowieso, die dummen Seiten des Lebens treffend darzustellen. Mit der Reihe "If my brain was an imaginary friend" fühle ich mich aber so gut wiedergegeben, analysiert, ertappt, dass ich mich frage, ob Matthew Inman nicht vielleicht in Wahrheit aus Bayern... Egal.
Alles Strips der Reihe sind zum wegschmeissen komisch - einen möchte ich direkt hier präsentieren:

Der Staatstrojaner in dreieinhalb Minuten

Der Bundestrojaner ist also ein Freistaatstrojaner, wie es mittlerweile aussieht. Ich freue mich über die netten Grüße aus der Heimat und lege jedem, der die Funktionsweise noch nicht ganz verinnerlicht hat, dieses kleine Erklärvideo ans Herz.


Sonntag, 2. Oktober 2011

Ein Männlein tanzt durch Kreuzberg

Are we human, or are we dancer?
Schon vor eineinhalb Jahren fielen mir als Neuberliner kleine Männchen aus Kork auf, die auf vereinzelten Straßenschildern in Kreuzberg standen. Immer wieder bin ich über die tanzenden Figuren gestolpert, gerade in den letzten Wochen fühlte ich mich fast von ihnen verfolgt.

Also: Zeit für den Gegenschlag! Mit dem Fahhrrad ging es kreuz und quer durch Kreuzberg, ohne Plan, ohne Konzept, nur die Straßenschilder im Auge auf der Suche nach kleinen Kork-Figuren. Wie viele Verkehrsunfälle ich dabei provoziert habe kann mir niemand nachweisen.

Yoga-Männchen in ganz Kreuzberg und halb Berlin
Heraus kam eine immerhin ganz nette Sammlung, die jetzt bei Flickr liegt. Dabei habe ich bei weitem nicht alle Männchen eingefangen: Mit Sicherheit habe ich einige übersehen, bin bewusst nicht *jede* Querstraße entlang gefahren und habe auch ganze Blocks und Kieze links liegen lassen.

Dass ich nicht der erste bin, der eine Fotosammlung der Kreuzberger Kork-Männchen anlegt, ist mir bei meiner (oberflächlichen) Vorrecherche bereits aufgefallen. Eine komplette Sammlung scheint es jedoch nicht zu geben (Update: abgesehen von der des Künstlers selbst). Solltet ihr Infos über weiter Standorte haben: immer her damit! Irgendwann werde ich mich wieder langweilen und auf die Suche nach den Yoga-Figuren begeben.

Er bewacht die alte Wohnung des Papstes
Laut Interviews der B.Z. und der TAZ muss es zwischen 50 und 200 dieser Figuren in ganz Berlin geben. Da geht also noch was: Behaltet den Himmel im Auge!

Sonntag, 25. September 2011

Der Döner in mir: Ein Tag auf der Döga.

Taktisch klug war es mit Gewissheit nicht, vor dem eigentlichen Wettbewerb schon das „All you can eat“-Angebot in Anspruch zu nehmen. Und doch ging das Wettessen erfolgreich zu Ende. Mein persönliches Ziel habe ich erreicht: zwei Döner in 20 Minuten – damit kann man arbeiten.

Der mächtige Döner-Roboter
Arbeiten mit Döner – das ist das Motto der Döga, der Döner & Gastronomie Messe, die dieses Wochenende zu zweiten Mal stattfand. Die erste Auflage 2010 gelangte zu gewisser medialer Berühmtheit durch den Ausspruch „Eines Tages wird der Döner den Menschen ersetzen“ - ein Versprecher des Döga-Vorstandvorsitzenden vor laufender Kamera. 2011 wurde der Kult-Spruch sogar zu Werbezwecken eingesetzt: Auf der Website heißt es: „Seien Sie auf der DÖGA dabei, wenn 'der Tag kommt, an dem der Döner den Menschen ersetzt'!“ Die Messe lebt zu einem nicht unerheblichen Teil von ihrem schrägen Image.

Und doch wird einem beim Besuch bald bewusst: Hinter dem beliebten Fastfood steckt eine florierende Industrie. Auf der Döga stellen sich nicht nur Fleisch-, Brot- und Käseproduzenten („die vegetarische Alternative“) vor. Von Kühlsystem- und Dönerdrehmotor-Herstellern über Sicherheits- und Arbeitskleidungs-Dienstleister bis zu Netzwerkadministratoren und Daimler-Benz hat scheinbar jede Branche einen Stand, die irgendwie mit der Döner-Produktion zu tun hat. Doch dafür interessiert sich die Mehrzahl der Gäste am Messe-Sonntag nur am Rande.
Kostenlos? Nichts wie rein!

Denn die Besucher der Döga dürfen nicht nur einen Blick auf die neuesten Schneide-Maschinen, Dreh-Motoren und Würzmischungen werfen – vor allem dürfen sie kosten. Im oberen Stockwerk des alten Berliner Postbahnhofs präsentieren sich die Dönerlieferanten, -Lokale und -Imbisse und laden zur Kostprobe ein. Die besteht bei den wenigsten aus einer kleinen Plastikschale mit ein bisschen Fleisch, Salat und Soße. In aller Regel gibt es direkt das komplette Döner-Brot „mit allem“ auf die Hand.

Der Höhepunkt ist für 14 Uhr angesetzt. Döner-Wettessen. Die wiederholten Aufrufe und Überredungsversuche der Döner-Damen am Stand machen einen fast verzweifelten Eindruck. Weit gefehlt: Am Ende werden zwischen 18 und 20 Teilnehmer ausgelost – so genau nimmt man es hier nicht. Die „Hauptsache“: Ich bin dabei.

Fight until you can't!
Dummerweise gab es zuvor hier und da schon Kostproben – von Hunger kann also keine Rede sein. Appetit... naja, schon eher. Der vergeht mir ja so schnell nicht, schon gar nicht, wenn es immerfort so gut riecht wie auf der Döga. Auf den Hauptpreis von 500 Euro mache ich mir trotzdem keine Hoffnung.

Und so wird gestopft. In der ersten von zwei Gruppen hat jeder der zehn Teilnehmer fünf Dönerbrote vor sich liegen. Schlicht und gut: weiches Brot, knuspriges Fleisch, viel Grünzeug, eine Tomate. Immer rein damit. Geht ja ganz gut. Der erste Döner ist fast weg. An den Typen zwei Tische weiter komme ich schon jetzt nicht mehr ran – kaut der überhaupt? Egal. Mein Ziel habe ich mir selbst gesetzt: Zwei Döner müssen es schon sein in den 20 Minuten.

Es scheitert gar nicht mal so sehr am Magen. Okay, der ist enorm gebläht. Viel mehr wäre da nicht gegangen, ohne... egal. Das fiese an der Döner-Schlacht ist das Brot, das am Ende einer jeden Portion ohne Beilage verputzt werden muss und im Mund immer größer und größer wird.

Der Herr oben links hat gut lachen. Nur warum?
17 Minuten sind vorbei. Mein direkter Nachbar kaut noch an seinem ersten Döner und erntet böse Blicke vom Tisch-Juror. Gut so, das lässt mich glänzen. Ich versuche noch, die Brot-Reste der zweiten Portion mit ein wenig heruntergefallenem Salat schmackhafter zu machen, spüle mit Wasser nach. Währenddessen ist alle Aufmerksamkeit von Zuschauern und Presse, alle Videokameras, Fotoapparate und Hoffnung auf die beiden Männer gerichtet, die an Döner fünf und sechs kauen. Ein Stuhl wird gebracht: Einer der beiden will sich setzen. Und isst weiter.

Zwanzig Minuten. Ende. Drei (bis auf die herunter genaschten Tomaten) unangetastete Döner liegen vor mir. Ich sehne mich nach einem Verdauungsschlaf und verlasse die Döga. Mit einem guten Gefühl (außer im Bauch) nach dem Erfolgserlebnis (hey, ich war nicht der Langsamste!). Und mit vollen Taschen.

Sieg - doch um welchen Preis?
Allerlei Flyer von Dönerproduzenten, dem Titanic Hotel („Ich hoffe, es steht nicht am Wasser?“ - „Nein, natürlich nicht.“) und einem Dönerdrehmotor-Hersteller. Der Mann am  Dönerdrehmotor-Stand stattet mich auch noch mit Werbung für seinen Computer-Handel und seinen Parfüm-Versand aus. „Schreib mich einfach an, dann schicke ich dir eine Preisliste. Viel günstiger alles als in anderen Geschäften!“ Hoffentlich auch mit Zwiebel-Duft.